Neo kann endlich in seine Endstelle

Nachdem Neo nun fast 2 Monate in unserer Pflegestelle verbracht hat, in der seine Wunden verheilen konnten und er gegen Kokzidien, Würmer und Trichomonaden behandelt wurde, durfte er gestern endlich in sein neues Zuhause umziehen.

Er ist ein selbstbewusster Täuber und hat sich unter den kritischen Blicken der anderen Tauben trotzdem gleich pudelwohl gefühlt, alles erkundet und sich glücklich erstmal geputzt.Heute morgen hat er sich schon schön auf einer Kiste gesonnt, wie uns uns aus der Endstelle berichtet wurde.Wir wünschen Neo alles Gute für sein neues Leben!

Wenn ihr uns helfen möchtet, noch mehr Tauben wie Neo ein Happy End zu ermöglichen, freuen wir uns sehr über Unterstützung:

Spendenkonto:

Göttinger Stadttauben e.V.

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Ein außergewöhnlicher Klatschtümmler

Hanna wurde total geschwächt und nur bedingt flugfähig aufgefunden. Ihr verwahrloster Zustand und die Menge an Parasiten sprechen leider dafür, dass sie ausgesetzt worden ist.

Nach ersten Untersuchungen hat sie rote Vogelmilben, einen massiven Federling-Befall, Kokzidien und Trichomonaden. Sie wird jetzt erstmal in unserer Pflegestelle medizinisch gegen all diese Parasiten behandelt und aufgepäppelt.

Auf den Bildern seht ihr unter anderem kleine Löcher in den Schwanzfedern, die durch Ektoparasiten entstanden sind.

Mit 208g ist sie eine eher zierliche Zuchttaube. Sie ist sehr ruhig und macht bei der Medikamentengabe, die wegen des kurzen Schnabels wirklich nicht einfach ist, zum Glück sehr gut mit.

Über finanzielle Unterstützung für Hannas Medikamente wären wir super dankbar.

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Apollo und Artemis sind im Freiflug angekommen

Liebe Taubenfreund:innen, wir haben super Neuigkeiten, die wir euch etwas verspätet mitteilen möchten: Unsere beiden Jungtauben Apollo und Artemis konnten bereits letzten Samstag in ihr neues Zuhause umziehen.

Nachdem sie als zarte, fast verhungerte Küken zu uns kamen und in unserer Pflegestelle liebevoll aufgepäppelt wurden, sind wir sehr froh, dass aus ihnen so aufgeweckte Jungtauben geworden sind, die nun in einem Schlag unter anderen Tauben ganz erwachsen werden dürfen und nie mehr Hunger leiden müssen.

Wenn ihr uns in unserer Arbeit unterstützen mögt findet ihr alle Daten hier:

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Die Türkentaube Valeria

Etwas verspätet wollen wir euch heute von Valeria berichten. Am Osterwochenende wurde sie uns als Notfall gemeldet. Die Finder:innen hatten die junge Türkentaube einen Tag nach einem Katzenangriff in ihrem Garten gesichert. Ihr ging es sehr schlecht und sie bewegte sich kaum.

Wir übernahmen die Notfallversorgung, aufgrund der Feiertage. Sie bekam sofort Antibiotikum, Schmerzmittel und eine Infusion mit Elektrolyten und begann ganz langsam, sich etwas zu erholen.

Nach dem Osterwochenende hatte sich ihr Zustand zum Glück stabilisiert und wir brachten sie zur weiteren Pflege in eine Wildvogelpflegestelle.

Wir hoffen, dass das Jungtier sich ganz schnell wieder komplett erholt und ausgewildert werden kann.

Um die Versorgung solcher Notfälle gewährleisten zu können, benötigen wir dringend eure Spenden. Medikamente, sterile Materialien und Spezialkost sind leider immer sehr kostenintensiv. Wir danken euch im Voraus im Namen aller zukünftigen Notfälle.

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Hilfsbedürftige Taube gefunden? Was nun?

1. TAUBE SICHERN: Als erstes sollte die Taube gesichert, also gefangen werden. Bei schwachen Tauben geht dies meist recht einfach, indem man einmal beherzt zugreift. Flugfähige Tauben sollte man mit Körnern in einen geschlossenen Raum locken oder mit einer improvisierten Falle fangen.

2. TAUBE RUHIG UND DUNKEL UNTERBRINGEN: Die Taube sollte in einem Karton untergebracht werden, der vorher mit ausreichend Luftlöchern versehen wurde. Bei schwachen Tauben empfiehlt sich, der Taube im Karton ein Handtuchnest zu bauen, indem man ein Handtuch zu einem Kreis formt, damit das Tier gestützt wird und aufrecht sitzen kann. Erstmal sollte der Karton dann an einen ruhigen und warmen Ort gestellt werden. Dunkelheit beruhigt die Tiere, weshalb der Karton oben geschlossen werden kann. Zunächst kein Futter oder Wasser geben! Schwache Tauben können sich an Wasser verschlucken und ersticken. Hat das Fundtier länger keine Nahrung zu sich genommen, kann es sich möglicherweise überfressen und die Verdauung wird so überfordert, dass es schlimmstenfalls zum Tod führen kann.

3. FOTO MACHENEin Foto von der Taube und eventuell bereits abgesetztem Kot kann Pflegestellen für die Einschätzung des Zustands der Taube sehr helfen.

4. BEI AKUTEN VERLETZUNGEN: TIERARZT/TIERÄRZTIN AUFSUCHEN. Generell gilt: Bei stark blutenden oder anderen akut lebensgefährdenden Verletzungen sollte umgehend eine Tierarztpraxis aufgesucht werden. Hier sollte die erste Wahl immer auf spezielle vogelkundige Tierärzt:innen fallen. Ist keine:r in der Nähe kann im Notfall aber auch jede:r andere Tiermediziner:in die akute Wundversorgung übernehmen.

5. PFLEGESTELLE SUCHEN: Am besten ruft man direkt beim lokalen Stadttaubenprojekt an. Die meisten Stadttaubenvereine pflegen selber oder können an geeignete Stellen weiterleiten. Bitte ruft im Notfall immer an, denn E-Mails oder Nachrichten über die sozialen Medien werden häufig nicht schnell genug gelesen.Ist kein Stadttaubenverein vor Ort bekannt, gibt es Facebookgruppen, mit deren Hilfe man schnell Pflegestellen in der Nähe findet.In Göttingen und näherer Umgebung könnt ihr uns unter unserer Notfallnummer kontaktieren: +49 1514 6457052

Elias hat massiven Hefebefall

Vor einer Woche wurde uns Elias in der Innenstadt gemeldet. Er war ziemlich geschwächt und hatte sehr kalte Füße.

In der Pflegestelle wurde anhand eines Kropfabstrichs ein massiver Hefebefall festgestellt.

Elias wird deshalb aktuell gegen die Hefen behandelt und wieder gesund gepäppelt. Zum Glück schlägt das Medikament gut an und ihm geht es schon viel besser.

Um Untersuchungen und Medikamente bezahlen zu können, benötigen wir dringend eure finanzielle Unterstützung. Nur so können wir noch vielen weiteren Notfall-Täubchen helfen. Wir sind unglaublich dankbar für eure Unterstützung, die den Täubchen zugute kommt.

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Noahs Geschichte

Vor etwa drei Wochen wurde uns in der Göttinger Innenstadt eine Taube gemeldet, die mindestens drei Stunden zusammengekauert in einem Hauseingang saß.

Als eines unserer Mitglieder sie mitnahm, wirkte sie ziemlich geschwächt, apathisch und ihre Bewegungen teilweise nicht ganz normal. Gleich stand deshalb die Vermutung Anflugtrauma oder aber eine Paramyxovirose im Raum.

Unsere Pflegestelle taufte die Taube Noah und der Verdacht, dass es sich um einen Täuber handelt, scheint sich zu bestätigen.

Nachdem er bereits gegen Kokzidien, Trichomonaden, Bakterien und Hefen behandelt wurde, geht es ihm viel besser. Jedoch ist eine Körperhälfte nach wie vor etwas schlaff, weshalb der PMV-Verdacht weiterhin besteht – wir warten im Moment noch auf das Ergebnis des Bluttests.

Noah ist eine freundliche Taube, sehr pflegeleicht und isst super. Wir wünschen uns, dass er wieder ganz gesund wird und können gedrückte Daumen gebrauchen.

Um unsere leider hohen tiermedizinischen Behandlungen stemmen zu können, sind wir über jegliche Unterstützung sehr dankbar!

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Taubenschlag mit Freiflug gesucht!

Wir sind auf der Suche nach einem tollen Lebensplatz für unsere Handaufzuchten Apollo (weiblich) und Artemis (männlich).

Sie sind beide soweit gesund und vor kurzem gegen PMV geimpft worden. Apollo ist leider durch eine alte Verletzung am linken Auge auf diesem stark sehbeeinträchtigt, außerdem hat eins ihrer Nasenlöcher eine leichte Fehlbildung. Sie kommt mit diesen Handicaps aber sehr gut zurecht, sodass man es ihr gar nicht anmerkt.

Die beiden würden sich sich freuen, zusammen in eine Voliere oder einen Schlag mit Freiflug ziehen zu dürfen. Wer von euch hat noch Platz und möchte die beiden Süßen gerne aufnehmen?

Anna wird nun vergesellschaftet

Die Ringeltaube Anna wurde vor längerer Zeit geschwächt aufgefunden. Als sie bei einer unserer Pflegestellen ankam, war sofort klar, warum sie so schwach war; sie hatte ein riesiges Trichomonaden-Granulom im Rachen, welches die Nahrungsaufname fast unmöglich machte und auf die Luftröhrenöffnung drückte.

Wir mussten schnell handeln und fingen sofort mit der Medikamentengabe an. Es war ein Wunder, dass Anna überhaupt noch lebte und ihr Zustand war und blieb auch erstmal sehr kritisch. Sie musste mit Brei ernährt werden, weil ihr eine selbstständige Futteraufnahme nicht möglich war.

Nach längerer Zeit intensiver Pflege ging es zum Glück aufwärts. Das Granulom löste sich durch die Behandlung und Anna bekam wieder besser Luft und mehr Energie.

Leider wurde sie aber mit zunehmender Genesung immer gestresster, da ihr bewusst wurde, dass sie eingesperrt war und keine Artgenossen um sich herum hatte. Deshalb beschlossen wir, sie nach erfolgreicher Trichomonaden-Behandlungan eine Wildvogelpflegestelle weiterzugeben, in der sie nun mit anderen Ringeltauben vollständig gesund werden darf und dann wieder in die Freiheit entlassen wird.

Wir freuen uns sehr, dass sie es so weit geschafft hat, obwohl ihre Chancen alles andere als gut waren.