Tägliche Fütterungen

Mit Pandemiebeginn begannen auch die täglichen Fütterungen für die Tauben. Da sich die Tauben in den Innenstädten notgedrungen von menschlichen Abfällen ernähren, fiel der Großteil der Nahrung mit dem Eintreten der Pandemie und den damit einhergehenden geschlossenen Geschäften, Restaurants und Imbissen weg. Mit einer von der Stadt ausgestellten Sondergenehmigung konnte es dann losgehen.

Als Futter verwenden wir stets einen Mix aus diversen Körnern und Saaten: Mais, Erbsen, Weizen, Buchweizen, Gerste, Raps, Milocorn, Wicken, Sonnenblumenkerne etc.

Unsere Fütterungsplätze befinden sich an verschiedenen „Hot Spots“ der Taubenschwärme in der Göttinger Innenstadt sowie in den Wallanlagen von Hann. Münden. Die Fütterungszeiten können je nach Sommer- oder Winterzeit variieren, finden in der Regel am Nachmittag (Göttingen) oder Morgen/Vormittag (Hann. Münden) statt. Da Tauben sich über 200 verschiedene Muster merken können, ist es kein Wunder, dass sie sich die Zeiten gut merken und stets zur richtigen Zeit zu den Fütterungen kommen.

Sie können sich sogar sehr gut Gesichter und Kleidung merken. Daher tragen wir immer eine orange Vereinsweste während der Fütterungen. Sobald die Tauben die Weste sehen, kommen sie von den Dächern geflogen. Wird oft gefüttert, dann merken sich die Tauben auch das Aussehen der Personen und kommen sogar angeflogen, wenn keine Weste getragen wird – und das sieht ziemlich imposant aus.